Das Belvedere Barockschloss, Landschaftsarchitektur und Kunst vereint

Das imposante Barockschloss ist das Zuhause einer der wertvollsten österreichischen Kunstsammlungen. Unter den Kunstwerken befinden sich viele weltberühmte Schlüsselwerke von Egon Schiele über Oskar Kokoschka bis hin zu Gustav Klimt.
Das Belvedere, ursprünglich als Sommerresidenz errichtet, besteht aus zwei Palästen, dem Unteren und dem Oberen Belvedere. Es wurde von Johann Lukas von Hildebrandt für den General und Kunstkenner Prinz Eugen von Savoyen erbaut. In den Jahren 1714 bis 1716 entstand das Untere Belvedere, in den Jahren 1721 bis 1723 erfolgte der Bau des Oberen Belvederes.
Bis heute befindet sich in beiden Palästen österreichische Kunst aus allen Epochen – vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert.
Im Oberen Palast des Belvederes ist die Dauerausstellung zu Gustav Klimt, der Wiener Moderne und der Kunst von 1900 untergebracht. In den Räumlichkeiten findet man unter anderem das wohl berühmteste Gemälde Österreichs: Klimts Frauenporträt „Der Kuss“, welches Gustav Klimt mit seiner Freundin Emilie Flöge abbildet.
 

  
Im Unteren Belvedere, das als Residenzschloss von Prinz Eugen gilt, findet man heute mittelalterliche Kunst im sogenannten Prunkstall, in dem einst die Pferde des Fürsten standen.
Die Gärten vor dem Schloss sind ein Highlight der barocken Landschaftsarchitektur. Die großen Terrassen mit Teichen verbinden das Obere mit dem Unteren Belvedere.

Der Alpengarten im Schlosspark, der an den Palastgarten angrenzt, ist der älteste in Europa. Er geht fließend in den frei zugänglichen Botanischen Garten über, der gerne von den Wienern als Erholungsort genutzt wird.